Klares Votum für Werner Schieder

Veröffentlicht am 28.03.2011 in Allgemein

Werner Schieder nach seiner Wiederwahl mit Annette Karl (links) und Gisela Birner (Bezirksgeschäftsführerin)

Weidener Bundestagsabgeordneter führt weiter SPD-Unterbezirk – Auch Stellvertreter bestätigt
Werner Schieder bleibt Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Weiden-Neustadt-Tirschenreuth: Der 62-jährige Bundestagsabgeordnete aus Weiden wurde beim Parteitag in Krummennaab mit 89 Ja-Stimmen bei einer Enthaltung und drei Nein-Stimmen wiedergewählt. Schieder führt seit 2009 als Nachfolger des früheren Bundestagsabgeordneten Ludwig Stiegler den Unterbezirk.

Ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt wurden die bisherigen Stellvertreter, Landtagsabgeordnete Annette Karl, Hans Kick (beide Kreisverband Neustadt), Sybille Bayer (Kreisverband Tirschenreuth) sowie Herbert Schmid (Stadtverband Weiden).

Schieder begrüßte in der Mehrzweckhalle Krummennaab rund 100 Delegierte, besonders Anette Karl als stellvertretende Vorsitzende der Bayern-SPD, den SPD-Bezirksvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Franz Schindler, Bezirksrätin Brigitte Scharf, den Weidener Oberbürgermeister Kurt Seggewiß und als „Hausherrn“ Bürgermeister Uli Roth aus Krummennaab.

Unterbezirksparteitag in Krummennaab

Kritik an Schwarz-Gelb „Demokratie erfordert auch entsprechende Geduld“, schickte Schieder dem Parteitag voraus, der vier Stunden dauern sollte. Bezirksvorsitzender Franz Schindler bezeichnete den SPD-Unterbezirk Weiden-Neustadt-Tirschenreuth als „Stütze der Oberpfalz-SPD“. In seinem Grußwort kam der Abgeordnete aus Schwandorf an der aktuellen Politik auf Bundes- und Landesebene nicht vorbei. Er selbst sei nun seit 38 Jahren SPD-Mitglied, deshalb könne er sagen, dass die Beteiligung der SPD an einer Regierung schon ein Wert an sich sei: „Unsere Leute haben nie so schlecht regiert, wie es Schwarz-Gelb derzeit tun.“ Jeden Tag bekomme man vor Augen geführt, dass diese Parteien und ihre Repräsentanten es einfach nicht könnten.

Schindler erinnerte daran, dass die SPD seit 30 Jahren unverbrüchlich gegen die Atompolitik stehe. Ein Beispiel dafür sei der Kampf gegen die WAA in Wackersdorf gewesen, wo Sozialdemokraten mit an vorderer Stelle gestanden seien. Die „Wende“ der CSU in der Atompolitik bezeichnete Schindler als „Trick“, den man „von dieser Partei aber auch nicht anders erwartet“ habe.

Beschädigtes Ansehen
Wie weit es mit der Prinzipientreue der CSU her sei, vergegenwärtigte Schindler am Beispiel der Wehrpflicht: „Über Jahrzehnte war das ein Markenkern der CSU, und jetzt wurde sie über Nacht ausgesetzt.“ Eine düstere Prognose zeichnete der SPD-Bezirkschef für das internationale Ansehen Deutschlands, das im Zuge der Libyen-Frage so beschädigt worden sei wie niemals zuvor. „Sich bei einer Frage über Krieg oder Frieden der Stimme zu enthalten, zeugt von großer politischer Unfähigkeit“, monierte Schindler. Wahrscheinlich werde es wieder die Aufgabe der SPD sein, den „Scherbenhaufen“ zusammen zu kehren.

Text und Bilder: Holger Stiegler

 
 

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